Die letzten Stunden auf Ameland

 

Die letzten Stunden auf Ameland

Kaum zu glauben, aber heute ist schon unser letzter Tag auf Ameland. Während überall Koffer gepackt, Zimmer aufgeräumt und die letzten Einkäufe erledigt werden, merkt man schon, dass sich langsam Abschiedsstimmung breitmacht. Nach zwei gemeinsamen Wochen voller Erlebnisse fällt der Gedanke an die Heimreise nicht ganz leicht.

Dabei liegen abwechslungsreiche Tage hinter uns.

Am Montag stand zunächst unser Kostümtag auf dem Programm. Über den ganzen Hof verteilt begegnete man den unterschiedlichsten Figuren. Die Leiterrunde hatte sich passend zum Thema Mario verkleidet und war unter anderem als Mario, Luigi, Donkey Kong, Bowser, Toad und sogar als Buhu unterwegs. Aber auch die Kinder hatten sich wieder einiges einfallen lassen. Besonders kreativ waren die vielen Gruppenkostüme. Von den drei Loraxen über zahlreiche Bananen bis hin zur Mä 4, die als verschiedene Werwolf-Rollen unterwegs war, gab es viel zu entdecken. Auch ein Mandalorianer und ein ziemlich gruseliger Wolf aus der Ju 2 sorgten für staunende Blicke.

 


 

 

 

 

 

 

Passend zum Kostümtag warteten anschließend viele verschiedene Stationen auf die Kinder. Mit einer Stempelkarte konnten sie selbst entscheiden, welche Spiele sie als Nächstes ausprobieren wollten. Ob Dosenwerfen, Cornhole, Hitster, Werwolf, Erbsenschlagen oder Riesen-Jenga, überall wurde gespielt, gelacht und mitgefiebert. 

  

 

 

Am Nachmittag lockte das sonnige Wetter dann noch einmal alle an den Strand. Das Meer wurde ausgiebig genutzt und die letzten gemeinsamen Stunden am Wasser noch einmal richtig ausgekostet.

Am Abend folgte unsere Lagerdisco. Wie in jedem Jahr hatten sich die Kinder ordentlich schick gemacht. Spätestens auf dem Jungenflur war das auch am Duft einer beachtlichen Menge Deo zu erkennen. Auf der Tanzfläche wurde anschließend ausgelassen gefeiert und es war schön zu sehen, wie unterschiedlich die Kinder ihre ganz eigenen Tanzstile präsentierten. Beim Abschlusslied „Angels“ von Robbie Williams wurde es dann zum ersten Mal ein wenig ruhiger und auch etwas emotional.

 

Gestern stand schließlich der letzte vollständige Lagertag auf dem Programm. Viele Gruppen nutzten die Zeit noch einmal ganz bewusst, um ihre Lieblingsorte auf der Insel zu besuchen. Während einige den Nachmittag am Strand verbrachten und sich bei den sommerlichen Temperaturen im Meer abkühlten, spielten andere am Hof, machten Wasserspiele, suchten den Schatten im Wald oder genossen noch einmal den Blick vom Deich. Einige Gruppen ließen den Tag mit einem gemeinsamen Grillabend ausklingen, andere gönnten sich zum Abschluss noch Raspatat, eine typische Ameländer Spezialität aus Kartoffelpüree.

  

Am Abend trafen sich dann noch einmal alle zum großen Abschlussabend. Gemeinsam spielten wir „Wir haben das Lager gefragt“. Dabei mussten die Kinder erraten, welche Antworten bei einer Umfrage im Lager am häufigsten genannt wurden. Gefragt wurde zum Beispiel nach dem Lieblingsort auf Ameland, dem beliebtesten Gruppenprogramm oder dem besten Lageressen. Der Hof, der Strand und das Schnitzel konnten sich dabei jeweils den ersten Platz sichern.

Natürlich durften auch die Beiträge der Kindergruppen nicht fehlen. Mit Liedern, Gedichten, kleinen Quizzen und sogar einem selbstgedrehten Film sorgten sie noch einmal für einen rundum gelungenen Abend und einen stimmungsvollen Abschluss unserer gemeinsamen Zeit.

 

 

 

Heute Abend wartet nun der letzte gemeinsame Abend. Wenn wir zum Abschluss „Von guten Mächten“, „Nehmt Abschied Brüder“, „Möge die Straße“ und unser selbst geschriebenes Lagerlied „Der beste Sommer“ singen, wird sicherlich die ein oder andere Träne fließen. Nach so vielen gemeinsamen Erlebnissen, neuen Freundschaften und unvergesslichen Momenten gehört das irgendwie einfach dazu.

Morgen heißt es dann Abschied nehmen. Um 12.15 Uhr bringt uns die Fähre zurück aufs Festland.

Tot ziens, Ameland. Wir hoffen, dass wir uns im nächsten Jahr wiedersehen.

Eure Ameländer

 
 





 

 

 

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